„Himbisa Mukama“ geht 2018 in die nächste Runde!

„Himbisa Mukama“ geht 2018 in die nächste Runde!

Ab sofort kann man sich für das deutsch-afrikanische Projekt anmelden. Daniel Steffen, MZ

STEINWEG. Das in Steinweg gegründete euro-afrikanische Chorprojekt Himbisa Mukama („Preiset den Herrn“) geht 2018 in eine weitere Runde. Der Schwerpunkt des bunt gemischten Chors liegt auf der Darstellung afrikanischer Musik, die unter der Leitung des ugandischen Musikers und Kulturwissenschaftlers Joseph Wasswa einstudiert wird.Wie Wasswa sagt, beginnen die Chorproben am 11. Januar und finden jeweils donnerstags von 19.30 bis 21.30 Uhr im Pfarrsaal der Pfarrei Steinweg statt. Die Anmeldung ist ab sofort – und bis zum 20. Dezember – per Mail unter info@fmk-uganda.de oder über die Webseite www.fmkuganda. de möglich (Link dazu: https://fmk-uganda.de/himbisa-mukama-anmeldeportal-2018/). Wasswa bittet  die Interessenten darum, zusätzlich zu den Kontaktdaten auch die Stimmlage anzugeben. Damit die Einstudierung des Programms effektiv bleibt, hat Wasswa ebenso die Bitte, so häufig wie möglich zu den Proben zu kommen. Der Chor Himbisa Mukama wird darauf hinarbeiten, am 7. und 8. Juli 2018 zwei große Konzerte im Audimax der Universität Regensburg zu geben.

Mit dabei sind neben dem Himbisa-Mukama-Chor auch das Sinfonieorchester der Uni Regensburg sowie eine ugandische Kindertanztruppe der „International School of Music, Languages and Studio Production“ (IMLS). Letztere präsentiert im Audimax Tänze und Trommelmusik aus Ostafrika und bringt so den Zuschauern den „schwarzen Kontinent“ musikalisch näher. Die IMLS-Schule wird vom Förderverein für Musik und Kultur Uganda – dem Veranstalter des „Himbisa Mukama“-Projekts – unterstützt. Auch der Erlös aus den geplanten Konzerten fließt in das Schulprojekt ein.

Wasswa, der auch der Chorleiter der Pfarrei Steinweg ist, errang im Mai 2015 größere Bekanntheit. Bei der Premiere der Himbisa-Mukama-Konzerte im Audimax verzückte er 1500 Zuschauer. 2016 zeichnete ihn die Stadt mit dem Kulturförderpreis aus. Er gilt auf mehreren Ebenen als Brückenbauer– sowohl als Brückenbauer zwischen Kontinenten und Kulturen als auch zwischen den Generationen. Ferner bringt er Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

Impressionen 2015 im Audimax:

https://www.youtube.com/watch?v=t_GUTOnmGIE

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