Kategorie: Projekte

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Eine ganztägige Klavier-Tour für die IMLS

Im Frühjahr diesen Jahres hatte der FMK e.V. dazu aufgerufen, Musikinstrumente für die International School of Music, Languages and Studioproduction (IMLS) in Masaka, Uganda, zu spenden. Im Rahmen dieser Sammelaktion sind bereits viele unserem Aufruf gefolgt.

Frei nach dem Motto „Ein Klavier! Ein Klavier!“ machten wir uns mit kräftigen Freiwilligen am 02.9.2018 auf, um fünf Klaviere in Regensburg und Umgebung einzusammeln. Acht Personen, ein Miet-LKW mit elektrischer Ladeklappe und ein Begleitfahrzeug waren morgens um 10.00 Uhr einsatzbereit. Die bis zu 300 kg schweren Instrumente haben uns alles abverlangt. Als wir das erste Klavier im dritten Stock vorfanden, waren unsere Kraftreserven gottlob noch voll. Doch auch die steile Gartentreppe und das eng-verwinkelte Treppenhaus waren Hindernisse, die schweißtreibend überwunden werden wollten. Den LKW mit Augenmaß in die teils sehr engen Wohnstraßen zu zirkeln, war unterdessen weniger ein Kraftakt, als vielmehr reine Nervensache. Unsere liebe Fahrerin hat die niedrigen Unterführungen souverän durchfahren, die engen Einfahrten mit viel Übersicht gemeistert und die mühsam zusammengetragene und sorgsam festgezurrte Fracht schadlos ans Ziel gebracht.

Ein großer Dank geht an die Helfer*innen, die wahrscheinlich noch einige Tage mit einem Muskelkater ihre Freude hatten. Ebenso bedanken wir uns aufrichtig und von Herzen bei den Spender*innen, die uns die Klaviere zur weiteren Verwendung anvertraut haben. Sie alle tragen maßgeblich zum Erfolg unseres Projektes bei!

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Trommeln für Afrika

Benefiz: Die Besucher im Audimax erlebten mit Himbisa Mukama eine fulminante musikalische Reise. Der Erlös fließt nach Uganda.

Artikel unter: Trommeln für Afrika – MZ

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Instrumentenspende für Kinder in Uganda

Wolfgang Gräf-Fograscher – Leiter der Sing- und Musikschule der Stadt Regensburg: 

Liebe Eltern, liebe Schüler, im Herbst diesen Jahres wird eine Delegation bestehend aus 10 Lehrern unserer Schule für 10 Tage nach Masaka in Uganda reisen und dortigen Kindern und auch Lehrern Unterricht in Klavier, Holzblasinstrumente, Blechblasinstrumente, Streichinstrumente, Gitarre, Schlagzeug, Singen und Theorieunterricht zu geben.
Joseph Wasswa, Kulturpreisträger 2016 der Stadt Regensburg und Kirchenmusiker, gründete die International School of Music, Languages and Studio Production (IMLS) in Masaka / Uganda. Dort werden Straßenkinder und Kinder aus sozial schwierigen Verhältnissen in verschiedenen Disziplinen kostenlos unterrichtet, um ihnen die Chance für ein besseres Leben zu bieten.

In Zusammenarbeit mit der Sing- und Musikschule Regensburg werden Musikinstrumente aller Art gesammelt (Es kommt alles in Frage, was funktionstüchtig ist, Blockflöten, Blasinstrumente, Streichinstrumente, Schlaginstrumente, Zupfinstrumente auch Tasteninstrumente, Musiknoten, CD‘s, gebrauchte Musikanlagen etc.), die Ende Juli 2018 nach Masaka transportiert werden. Dort werden sie in der IMLS für die Ausbildung der Kinder sehnlichst erwartet und dringend benötigt.

Wenn Sie sich eine neues Instrument kaufen und Ihr bisheriges nicht mehr spielen oder noch ein „überflüssiges“ Instrument oder sonstige „Musikalien“ zuhause haben – schenken Sie es den Kindern in Masaka, spenden Sie es der IMLS ! Möglich wurde dieses Projekt, da unser Lehrer Joseph Wasswa von dort stammt und den dortigen Kindern etwas Gutes tun will.
Gefördert wird dies Projekt durch die Stadt Regensburg und das Goethe Institut. Die mitfahrenden Lehrer müssen ca. ein Drittel der Kosten selber bezahlen.

Die Instrumente sollen bei der folgenden Adresse abgegeben werden:

Aumüller Druck GmbH & Co. KG, Hoferstr. 17, Tor 7, 93057 Regensburg/Haslbach

Ansprechpartner: Herr Zenger ( Tel. 0941 69 54 060 )

Abgabezeiten: Mo. – Do. 08.00 – 20.00 Uhr und Fr. von 08.00 – 18.00 Uhr

Die Instrumente werden dort bis zum Dezember entgegengenommen und dann nach Masaka verschifft.

Zeitungsbericht -MZ zum Projekt von Angelika Lukesch unter: Musik hilft aus dem Elend – Schulpartnerschaft

Bei Fragen zu Spendenquittungen ( mit Wertbestätigung eines Fachmannes ) können Sie sich entweder per Mail unter info@fmk-uganda.de oder telefonisch unter 0941 46 37 38  61 melden.

Sehen Sie sich auch bitte die Internetseite https://fmk-uganda.de an und lernen Sie die Hintergründe der Aktivitäten des Fördervereins für Musik und Kultur Uganda e. V. ( FMKU ) kennen.

Übrigens: bei den am 07. uns 08. Juli im Audimax der Universität Regensburg stattfindenden Benefizkonzerten werden Kinder der IMLS Ihnen ihre Freude für Musik und Tanz selbst vorführen – lassen Sie sich von dieser Begeisterung inspirieren und anstecken! Kartenreservierungen für diese Konzerte können Sie entweder über www.okticket.de Himbisa Mukama oder über die Homepage des FMKU vornehmen.

 

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Der Unterricht hat begonnen!!

Am Samstag den 3. September 2016 war es so weit: Die International School of Music, Languages and Studio Production (IMLS) öffnete offiziell ihre Türen für musikinteressierte und talentierte Menschen! Der erste Unterricht in Musiktheorie fand sofort am Samstag im vorläufig errichteten Chorsaal „Kitovu Children´s Music and Choir Center“ in Masaka/Uganda statt. Zuvor erhielt der 2015 fertig gestellte Chorsaal noch den letzten Schliff, indem in einen schönen roten Teppich, Vorhänge, Stühle und natürlich ein Klavier investiert wurde. Neben der Professionalität, die das Gebäude so ausstrahlt, wird das Equipment durch den Teppich schonender behandelt, da der Raum nicht mit Schuhen betreten werden darf.

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Die Band „Embuutu“ Königstrommel

Seit Dezember 2016 tritt ein neuer Musikkörper, die Profi-Band „Embuutu“, für die Förderung der International School of Music, Languages and Studio Productions auf. Sie kann für Geburtstage, Hochzeiten oder andere Events gebucht werden.

 

Ein Konzert der ersten Klasse! Markus Gust, Schriftsteller.

Wir schreiben das Jahr 2017, genauer gesagt den 9. Juli, und befinden uns im kleinen beschaulichen Kurort namens Bad Abbach. Das wäre eigentlich nichts Besonderes, wenn wir nicht diese doch recht ungewöhnlichen Klänge aus einem Gebäude vernehmen würden, in dem man solche Art der Unterhaltung zunächst einmal nicht vermuten würde. Und das mitten in Niederbayern, das bekanntlich eigentlich einen sehr konservativen Weg in Sachen Kirche geht. Doch eine Latin-Jazz-Messe (Komponist: Martin Völlinger) und afrikanische Klänge aus einem Gotteshaus (Die Kirche zur Hl. Familie), welches beileibe einen sehr modernen Touch für diese Gegend versprüht und einen Kirchenvorsteher (Pfarrer Anton Dinzinger), der allein schon durch seine lebendigen Predigten einen kleinen Publikumsmagneten in dieser doch sehr bodenständigen Landschaft darstellt – das gab es hier auch noch nicht.

Doch genau diese Tatsachen machen den Reiz an diesem Gottesdienst mit folgendem Benefizkonzert zugunsten des durch den FMK-Uganda e.V. geförderten Bauprojekts IMLS (internationales Musik,-Sprachen- und Kulturzentrum) für benachteiligte und talentierte Kinder in der Stadt Masaka/Uganda aus.

Man findet wirklich nicht überall einen Pfarrer wie Anton Dinzinger, der zwischen den einzelnen Stücken dieser sehr farbenfrohen und mitreißenden Musik selbst in den Reihen der Zuhörer zu finden ist und sozusagen am eigenen Leib erfährt, wie man sogar am hintersten Sitzplatz des modernen Kirchenbaus fröhlich mitwippt, -klatscht und -singt.

Diesen für Mitteleuropäer eher fremden Rhythmen konnte sich niemand entziehen und selbst regelmäßige Kirchengänger blieben einfach auch nach dem regulären Gottesdienst sitzen. Durch den Umstand, dass diese Ortschaft ein weithin bekannter Kurort ist, fanden sich auch gläubige Kurgäste ein, die man nun mit einem Lächeln im Gesicht zwischen den Einheimischen entdeckte. Verständlich – denn nachdem zu den allerorts bekannten liturgischen Texten plötzlich Latino-Jazz-Rhythmen und -Melodien und Saxophon-Soli erklangen (herausragender Solist: Nico Graz), staunten alle in sich gekehrten Gäste nicht schlecht.

Als dann afrikanische Rhythmen und Zulu-Klänge zu hören waren, verstand zwar niemand ein Wort, aber bei dem Enthusiasmus, den Joseph Wasswa mit seinem Chor aus der Pfarrei Steinweg und der Band „Embuutu“ an den Tag legte, war das jedem egal, weil man sich einfach nicht auf den Bänken halten konnte. Als sich dann auch noch die stimmgewaltige Mezzosopranistin und Leadsängerin von „Embuutu“ Antonia Gust und ihre drei Backgroundsängerinnen zu Wort – sagen wir lieber zum Gesang – meldeten, kam man sich vor wie bei einer afro-amerikanischen Gospelmesse. Was eigentlich auch stimmte, denn wenn man die Augen schloss, kamen einem diese Bilder in den Kopf. Das Konzert nach dem Gottesdienst war sozusagen das I-Tüpfelchen des Abends und machte ihn zu einer Veranstaltung, die man so schnell nicht vergessen wird. Da störte es auch niemanden, dass es in der Kirche fast schon Temperaturen wie in Afrika hatte und jeder gewaltig schwitze. Die Zeit verging so schnell, dass man eigentlich traurig war, wie man die Kirche am Ende verlassen musste und vom Kirchenvorsteher wieder in den tristen Alltag entlassen wurde.

Mein kleines Résumé von dieser ungewöhnlichen Veranstaltung an einem Ort, wo man dies wahrscheinlich NIE vermuten würde, lässt sich eigentlich in einem glücklichen Gesichtsausdruck am besten beschreiben. Denn solche Freude am Leben, interpretiert von Künstlern, die mit voller Hingabe jeden in dieser Kirche mitrissen, gepaart mit einem Pfarrer, wie man ihn in dieser doch teilweise sehr eingestaubten Instutition lange suchen muss, war eine gelungene Komposition. Ein Lichtblick, der auch förmlich nach einer Fortsetzung rief, wie es Pfarrer Anton Dinzinger vortrefflich formulierte: „Wann kommt Ihr wieder?“

Natürlich mit mir wieder auf der Sitzbank ganz vorne, um ja ALLES miterleben zu dürfen.

Mit freudiger Erwartung

Markus Gust, Schriftsteller.

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Spatenstich

Auf dem Grundstück der zukünftigen IMLS (International School of Music, Languages and Studio Production) wurde die Erde feierlich mit ersten Spatenstichen umgegraben. Ein symbolisches Zeichen für den Baubeginn der Schule! Neben der musikalischen Umrahmung eines eigens dafür zusammen gekommenen Projektchores aus Masaka hielten der Initiator und zweiter Vorsitzende des Fördervereins für Musik und Kultur Uganda e.V., Joseph Wasswa, sowie der Vorsitzende der ugandischen Partnerorganisation IMLS and Friends, Joseph Namukangula, eine Rede. Im Anschluss an den Spatenstich wurden zwei Pflänzchen (Palmen) in das gegrabene Loch geplanzt, welche symbolisch den Beginn und das Wachstum der Schule begleiten.

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